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Die Kirche
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Die Kirche

Die Heilig-Kreuz-Kirche wurde 1929 vom Kirchenbaumeister Martin Weber am Rand einer Wohnsiedlung am Bornheimer Hang erbaut. Der Architekt nannte sie "Hangkrone" und wollte damit ein unübersehbares Zeichen christlicher Gegenwart setzen. Von weither sichtbar wirkt das Äußere der Kirche wie eine Burg. Dies kommt insbesonders durch den mächtigen Turm zum Ausdruck, der in seiner Breite die gesamte Südfront der Kirche einnimmt und dessen untere Hälfte den Eingangsbereich der Kirche darstellt. Das Kreuzessymbol mit der Aufschrift "IM KREUZ IST HEIL" an der Nordseite der Kirche weist auf die Grundaussage der Evangelien und der zentralen Botschaft dieses Kirchenbaus hin. So ist es nicht verwunderlich, dass auf der Südseite die Symbole der vier Evangelisten sichtbar werden, dargestellt mit den Köpfen von Mensch, Löwe, Stier und Adler.

Architekt Martin Weber konstruierte die Kirche im Bauhausstil. Das Mauerwerk des Turmes wird von hohen Arkaden durchbrochen. Im Inneren der Kirche finden sich diese Arkaden wieder, hier trennen sie das Mittelschiff von zwei Seitengängen und erinnern an romanische Basiliken. Die Kirche ist eine sogenannte Prozessionskirche, die Gläubigen betreten am Südende das Innere der Kirche und werden durch eine lange und hohe Halle zu einer vielstufigen Treppe geführt, die zum Altarraum führt. Der Blick wird unmittelbar vom großen Kreuz hinter dem ehemaligen Hochaltar angezogen, das seit dem Wiederaufbau der Kirche im Jahre 1952 den auferstandenen Christus zeigt. 1990 wurde im Zuge von umfangreichen Renovierungsarbeiten der Altarraum umgestaltet, 1992 erhielt der Innenraum wieder seinen ursprünglichen Anstrich in der Form von rötlichen Quadraten zurück. An den Außenwänden der Seitengänge und an der Südwand sind die Stationen des Kreuzwegs als Fresken aufgemalt. Sie stammen aus der Hand des Künstlers Georg Poppe. Integriert in den Kreuzweg ist die mächtige Pietà des Bildhauers Arnold Hensler.