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Weltinnenraum erfahren

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Ignatius von Loyola

geboren 1491 in Loyola, gestorben am 31. Juli 1556 in Rom, Gründer des Jesuitenordens

Gedenktag: 31. Juli

Nach einem bewegten Leben als Ritter zwang ihn eine Verletzung zur Bettruhe und er begann, sein Leben zu überdenken und im Lichte Gottes anzuschauen. Das hatte Konsequenzen: er verabschiedete sich von seinem alten Leben und versuchte konsequent nach dem Willen Gottes zu leben. Seine Erfahrungen hat er in sein berühmtes „Exerzitienbuch“ einfließen lassen, das bis heute die Grundlage für Exerzitien ist und auch darüber hinaus viele Hilfreiche Tipps für das geistliche Leben bereit hält.

„Bitten um das, was ich begehre…“

In den Evangelien lesen wir immer wieder davon, dass Jesus die Menschen, denen er begegnet, fragt: „Was willst du, das ich dir tun soll?“ Das ist keine einfache Frage. Ignatius lädt dazu ein, diese Frage konsequent ernst zu nehmen. Er schlägt vor, jede Meditationszeit damit zu beginnen, Gott zu „bitten um das, was ich begehre.“ Dabei geht es nicht darum, von außen vorgegebenen, fromme Wünsche auszusprechen. Es geht darum die Wünsche und Sehnsüchte die in uns sind ernst zu nehmen – denn für Ignatius sind sie eine Spur zu Gott, eine Spur zu dem, was Gottes Wille für mich und mein Leben ist.

Anregung zur Meditation

  • Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit.
  • Spüren Sie, wie Sie jetzt da sind.
  • Welche Wünsche, welche Hoffnung, vielleicht welche Sehnsucht für den heutigen Tag, für die heutige Nacht oder für die nächste Stunden ist jetzt in Ihnen?
  • Formulieren Sie dann – in Stille, für sich – was Sie heute von Gott brauchen, was Sie sich von Gott wünschen oder erhoffen.
  • Ganz konkret: sagen Sie Gott, was Sie sich von ihm für diesen Tag, diesen Abend, diese Stunde erbitten.

 

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